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Hausordnung

Allgemeine Grundsätze

Diese Hausordnung gilt für SchülerInnen, LehrerInnen, andere an der Schule tätige Personen sowie Besucher und Benutzer der Schule. Sie informiert darüber, welche Regeln an der Willy-Brandt-Gesamtschule zum Nutzen aller gelten.
Die Einführung einheitlicher Regeln ist nötig, weil sich aus dem Zusammenleben in der Schule für alle bestimmte gleiche Verpflichtungen ergeben, weil staatliche und städtische Rechtsvorschriften in den schulischen Bereich eingreifen.

1. Allgemeine Verhaltensregeln

In unserer Schule geht es menschlich zu, damit sich jeder wohlfühlt. Für jeden soll das Lernen und Arbeiten ungehindert möglich sein.
Jeder Mensch in diesem Haus wird gleichermaßen geachtet, respektiert und würdevoll behandelt. Auch das Eigentum anderer und das der Schule wird geschützt.

In unserer Schule werden keine Kleidungsstücke oder Symbole getragen, die für gewaltverherrlichende oder diskriminierende Gruppen stehen!

Wenn Hilfe notwendig ist, so z. B. bei Unfällen, Verletzungen, Beschädigungen und anderen als bedrohlich erkannten Situationen, ziehen die SchülerInnen erwachsene Personen hinzu (Aufsicht, Organisation, Lehrerzimmer). Eventuelle Konflikte werden in Gesprächen (evtl. unter Beteiligung Dritter) bearbeitet.

Gebäude, Einrichtungen und Lehrmittel der Schule müssen sachgemäß behandelt werden.
Jeder ist für die Sauberkeit im Gebäude mitverantwortlich, Abfälle werden in die dafür vorgesehenen Behälter geworfen.

Gefährliche Gegenstände wie Knallkörper, brennbare und ätzende Flüssigkeiten, Sprühdosen, Waffen sowie Messer aller Art werden nicht mit in die Schule gebracht.
Die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes haben in der Schule uneingeschränkt Gültigkeit, d.h. das Mitbringen und der Genuß von Alkohol, Tabakwaren und Drogen sind untersagt.
Das Rauchen auf dem Schulgelände ist nur den SchülerInnen der Sekundarstufe II im festgelegten Außenbereich der Pavillons gestattet.

2. Schulgebäude

Um 7.35 Uhr werden die Schule und die Klassenräume geöffnet. Für FahrschülerInnen, die aufgrund der Verkehrsbedingungen früher eintreffen müssen, kann eine andere Regelung getroffen werden.

Alle kommen pünktlich zum Unterricht. Nach Beendigung des Unterrichtes oder anderer schulischer Veranstaltungen ist nur der schnellste und kürzeste Weg nach Hause versichert.
Das Verlassen des Schulgeländes  während der Unterrichtszeit ist SchülerInnen der Sekundarstufe I nur mit besonderer Genehmigung erlaubt.

Während der Schulzeit dürfen sich schulfremde Personen ohne Genehmigung der Schulleitung nicht im Schulgebäude oder auf dem Schulgelände aufhalten.

Wer Freunde oder Bekannte in die Schule oder Freizeit einladen will, muss dies vorher der Schulleitung mitteilen und dafür eine Genehmigung bekommen.

3. Unterricht

Grundsätzlich gilt für den Unterricht, „dass alle Schülerinnen und Schüler verpflichtet sind, regelmäßig und pünktlich am Unterricht und an den sonst für verbindlich erklärten Veranstaltungen teilzunehmen, sich auf den Unterricht vorzubereiten und in ihm mitzuarbeiten, die ihnen gestellten Aufgaben auszuführen sowie die erforderlichen Lern- und Arbeitsmittel bereitzuhalten.“ (Allgemeine Schulordnung § 8)

Jede Schülerin und jeder Schüler ist für den eigenen Arbeitsplatz und  für den Unterrichtsraum verantwortlich, in dem sie/er Ordnung hält und Papier und Abfälle nur in die dafür vorgesehenen Behälter wirft.
Alle Einrichtungen und Geräte werden sorgfältig nach Anleitung behandelt, defekte Geräte und Einrichtungs-gegenstände werden sofort gemeldet.
Klassen- und Fachräume werden nach jeder Stunde ordentlich verlassen. In jeder Klasse ist ein Ordnungs- und Tafeldienst einzurichten und in einem Aushang oder im Klassenbuch zu benennen.
Alle Klassenräume werden um 7.35 Uhr geöffnet, damit die SchülerInnen rechtzeitig Gelegenheit haben, die für den betreffenden Tag erforderlichen Lern- und Arbeitsmaterialien zu holen und bereitzustellen.

Wenn eine Lerngruppe ihren eigenen Klassenraum verlässt, müssen in diesem Raum alle Sachen weggeräumt oder mitgenommen werden, da die Klassenräume in der Zwischenzeit von anderen Lerngruppen genutzt werden können.
Für den Unterricht außerhalb des Klassenraumes sind alle erforderlichen Materialien mitzunehmen.
Nach der letzten Stunde wird jeder Raum sauber verlassen, die Stühle werden an die Tische geschoben.

Wenn 5 Minuten nach Beginn des Unterrichtes noch kein Lehrer in der Klasse oder Lerngruppe eingetroffen ist, benachrichtigt  e i n  Schüler - in der Regel der Klassensprecher - die Organisation. Die SchülerInnen bleiben in einem solchen Fall so lange vor bzw. in dem Unterrichtsraum, bis nähere Anweisungen von der Organisation oder einem/einer von ihr beauftragten Lehrer/Lehrerin erfolgen.

Jede Schülerin und jeder Schüler informiert sich durch den ausgehängten Vertretungsplan rechtzeitig über Vertretungsunterricht oder ausfallende Stunden.

Alle SchülerInnen verhalten sich so, dass sie sich nicht am Lernen hindern und auch den Lehrer/die Lehrerin nicht beim Unterrichten stören.

4. Pausen

In den drei großen Pausen können sich die SchülerInnen auf dem Schulgelände (siehe Skizze) aufhalten.


Nur wenn über Lautsprecher Regenpause angesagt ist,  dürfen alle SchülerInnen in den Klassen bleiben.

In den Fünf-Minuten-Pausen bleiben die SchülerInnen im Klassenraum und legen die Lernmittel für die folgende Stunde bereit, wenn sie nicht den Raum wechseln oder die Toilette aufzusuchen müssen. Ein Aufenthalt auf der Ebene ist nicht erlaubt.

Nach der Benutzung der Toilette werden die Toilettenräume zügig und in sauberem Zustand verlassen. Dass das Rauchen sich hier strengstens verbietet, versteht sich zum Schutz aller anderen Toilettenbesucher von selbst.

5. Mittagessen und Freizeit

Mittagessen und Freizeit dienen der Entspannung und Erholung. Während der gesamten Freizeit (bis 13.40 Uhr) besteht die Möglichkeit, in der Mensa zu essen. Dafür ist eine gültige Essensmarke nötig, die bereits am Vortag (ab 12.00 Uhr) bis zum Essenstag (10.00 Uhr) abgestempelt werden kann.
Schulfremde Personen dürfen sich nicht in der Mensa aufhalten und am Essen teilnehmen.

Beim Mittagessen verhält sich jeder Schüler so, dass alle ihre Mahlzeiten in Ruhe einnehmen können und das Küchenpersonal die Arbeit ungestört verrichten kann. Dazu gehört, dass jeder seinen Platz sauber hält und anschließend sein Tablett mit dem benutzten Geschirr wegbringt. Der Nachtisch ist ebenfalls in der Mensa einzunehmen.

SchülerInnen, die in unmittelbarer Nähe der Schule wohnen, können auf schriftlichen Antrag der Eltern zum Mittagessen nach Hause gehen. Die Genehmigung der Schule, die schriftlich erteilt wird, gilt nicht für MitschülerInnen und ist auf die Mittagsfreizeit beschränkt.

In der Freizeit können die SchülerInnen alle von der Schule angebotenen Aktivitäten wahrnehmen. Näheres wird durch die Freizeitleitung geregelt und durch Aushang bekannt gemacht.
Den Anweisungen der Freizeitleitung, LehrerInnen und Freizeiteltern ist zu folgen.

Während der Freizeit nach dem Mittagessen ist der Aufenthalt auf dem gesamten Schulgelände und den Außenanlagen des Sportplatzes möglich.
In den Unterrichtsbereichen halten sich nur die SchülerInnen auf, die an einem offenen Angebot teilnehmen. Ansonsten steht neben dem gesamten Außengelände die Ebene 1 im Turm A und B und die Mediothek als Lese- und Ruhezone zur Verfügung.

6. Allgemeine Regelungen

Wegen besonderer Gefahren werden ausdrücklich verboten:

  • das Befahren des Schulgeländes mit Fahrrädern, Mofas, Mopeds, Motorrädern, Autos, Skateboards und Inline-Skates
  • das Herauswerfen von Gegenständen aus den Fenstern und das Ausklinken der Kippfenster
  • gefährliche Spiele (d.h. auch Lauf-, Fang- und Ballspiele im Gebäude, Angriffspiele, „Spaßkloppe“) jeglicher Art
  • das Kaugummikauen im Schulgebäude.

Verboten ist auch das Spielen um Geld.
Das Mitbringen von Kassettenrecordern, CD-Spielern, Laserpointern und elektronischen Geräten ist nicht gestattet, ebenso wie die Benutzung von Walkmen während des Unterrichtes.
Jegliches Hantieren, Vorzeigen, Spielen etc. mit einem Handy im Unterricht ist verboten.
Die Handys müssen im Unterricht abgestellt und weggepackt sein. Bei schriftlichen Arbeiten (Klassenarbeiten und Klausuren) kann der Fachlehrer veranlassen, dass die Handys vorher abgegeben werden.
Unsere Schule ist zur Straßenseite durch einen bepflanzten Lärmschutzwall begrenzt. Es ist verboten, diese Fläche als Spielgelände zu benutzen, weil dadurch die Pflanzen und Bäume zerstört werden und der Straßenlärm den Unterricht stört.
Fahrräder dürfen nur an den dafür vorgesehenen Orten (Fahrradkäfig, Fahrradständer) abgestellt werden.

7. Schlussbemerkung

Diese Hausordnung wurde von SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern verfasst.
Den beteiligten Gruppen ist bewusst, dass nicht alle Problemfelder vollständig abgedeckt werden können.

Es wird immer unklare Situationen im Schulalltag geben. Diese gilt es mit gesundem Menschenverstand und im Interesse aller Beteiligten zu bewältigen.

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